Die Modernisierung des Hafens Giurgiu, RO | 2025

Kapazitätserweiterung eines wichtigen Umschlagplatzes an der Donau

Diese Fallstudie beschreibt ein bedeutendes Modernisierungsprojekt im Hafen Giurgiu in Rumänien, das darauf abzielt, dessen Kapazität als wichtiger Umschlagplatz an der Donau zu erweitern. Unter der Leitung des Generalunternehmers PORR Construct SRL umfasst das Vorhaben den Bau neuer Liegeplätze sowie die Erweiterung der Hafenfläche um 15.000 Quadratmeter, um den Güterumschlag und die multimodale Logistik zu verbessern.

Das technische Kernstück des Projekts ist ein HZ-M/AZ-Stahlspundwandsystem, das die erforderliche Tragfähigkeit für den Betrieb schwerer Kräne sowie die notwendige Erdbebensicherheit gewährleistet. Mehr als 3.000 Tonnen Stahlspundbohlen wurden mithilfe spezialisierter Schwimmplattformen und Schlagrammen eingebracht, um eine präzise Ausrichtung und langfristige Dauerhaftigkeit sicherzustellen.

Die bis Mitte 2025 abgeschlossenen Ausbauarbeiten konzentrierten sich auf langfristige Effizienz und strukturelle Integrität durch den Einsatz modernster Ingenieur- und Prüfverfahren. Diese Transformation stärkt die strategische Position des Hafens innerhalb der paneuropäischen Verkehrskorridore, die Mitteleuropa mit dem Mittelmeerraum verbinden.

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Querschnitt des Ramadan-Kais. Das Hauptsystem aus HZ-M/AZ-Stahlspundwänden wurde wasserseitig von einer Schwimmplattform aus installiert. Die Konstruktion umfasst eine sekundäre Verankerungswand, die mit der Hauptwand über 20 Meter lange Zugstangen verbunden ist.